Über das Projekt - WakeUp Jetzt

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Über das Projekt

Sie werden angefeindet, bloßgestellt, beleidigt, sexuell belästigt, ausgegrenzt oder bedroht: Die Zahl der Betroffenen von Cybermobbing wächst. Mit der Initiative „WAKE UP!“ setzt o2, eine Marke der Telefónica Deutschland, zusammen mit der fachlichen Beratung der FSM und weiteren Partnern ein Zeichen gegen Cybermobbing und digitale Gewalt. Sie verfolgt das Ziel, digitale Souveränität von Jugendlichen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, damit alle an einer zunehmend digitalen Gesellschaft teilhaben können.

„Das Internet birgt viele Chancen, aber auch Gefahren für junge Menschen“, erklärt Claudia von Bothmer, Leiterin Corporate Responsibility bei Telefónica Deutschland. „Wo die nötige Medienkompetenz fehlt, fühlen sich Jugendliche bei Online-Angriffen oft überfordert und alleine gelassen. Als Telekommunikationsunternehmen sehen wir uns in der Verantwortung, Jugendliche und ihre Schulen bei der Präventionsarbeit zu unterstützen.“

In der sechsteiligen Webserie sowie drei eduStories erfahren Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern, wie sie zu einem fairen, respektvollen Umgang im Netz beitragen können. Vom Erkennen, Verhindern bis zum Umgang mit Cybermobbing werden sie ermutigt, mit ihrer Stimme einen positiven Beitrag zu leisten.

Unser Partner FSM

Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e. V.) ist eine anerkannte Selbstkontrolleinrichtung für den Bereich Telemedien. Der Verein engagiert sich maßgeblich für den Jugendmedienschutz – insbesondere die Bekämpfung illegaler, jugendgefährdender und entwicklungsbeeinträchtigender Inhalte in Online-Medien. Dazu betreibt die FSM eine Beschwerdestelle, an die sich alle wenden können, um jugendgefährdende Online-Inhalte zu melden. Die umfangreiche Aufklärungsarbeit und Medienkompetenzförderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gehören zu den weiteren Aufgaben der FSM.

Weitere Partner

Rückblick

YOUNG + RESTLESS
August 2020: Young + Restless – Digitale Helden gegen Cybermobbing

Bei young+restless diskutierten wir mit zahlreichen Gästen, wie Cybermobbing funktioniert, wie es sich auf Jugendliche auswirkt und was man dagegen tun kann. Außerdem stand zur Debatte, ob wir neue und weitergehende gesetzliche Regelungen für Cybermobbing benötigen und wie wir Betroffenen konkret Hilfe anbieten können.

Unsere Gäste:
Ann-Cathrin Riedel, Vorsitzende von LOAD e.­ ­V.
Lukas Pohland, Betroffener und aktiv gegen Cybermobbing
Lidia de Reese, Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.­ ­V.
Sheherazade Becker, Projektleitung TINCON – TEENAGEINTERNETWORK CONFERENCE

Moderation:
Diana Scholl, Leiterin politische Netzwerke und Strategie Der Mittelstand BVMW
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#LOVEMOB
Dezember 2019: Unsere Kampagne #LOVEMOB


Mobbing findet heute nicht mehr nur in der Schule oder am Arbeitsplatz statt – längst ist dieses Problem auch Bestandteil der digitalen Welt. Die Mobilfunkmarke o2 möchte dem entgegenwirken und startete im Dezember 2019 mit prominenter Unterstützung einen deutschlandweiten Aufruf, um sich für Freiheit im Netz stark zu machen: Mit dem #LOVEMOB bekommen Betroffene, die Anfeindungen und Beleidigungen im virtuellen Raum erleben, jetzt Unterstützung. Damit möchte o2 den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und die Menschen in Deutschland zu mehr digitaler Zivilcourage ermutigen.
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DIGITALES LERNEN
November 2019: „Generation Smartphone” fehlt digitale Kompetenz

Bereits die Kleinsten bedienen Smartphones mit Leichtigkeit, wischen auf den Tablets ihrer Eltern herum und wachsen in einem Umfeld voller Computerbildschirme auf. Doch im internationalen Vergleich hat die „Generation Smartphone” aus Deutschland Nachholbedarf im Umgang mit digitaler Technik. Das ergab die „International Computer and Information Literacy Study” (ICILS) aus dem Jahr 2019. „Besorgniserregend” sei, dass ein Drittel der Jugendlichen in Deutschland nur die unteren Kompetenzstufen erreicht, heißt es in der Studie. Diese Schülerinnen und Schüler würden lediglich über sehr rudimentäre computer- und informationsbezogene Kompetenzen verfügen.

Telefónica Deutschland setzt sich seit vielen Jahren mit Engagement-Programmen für einen sicheren und kompetenten Umgang von Jugendlichen in der digitalen Welt ein: von Angeboten für Jugendliche zur Vermittlung von digitalen Kompetenzen bis zu Workshops zur Unterstützung beim Umgang mit Cyber-Mobbing und Hassrede. Das Unternehmen hat damit in den vergangenen zehn Jahren fast 120.000 Jugendliche fit für die Zukunft gemacht.
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JUGENDLICHE UND DER UMGANG MIT HATE SPEECH
November 2019: Wie schützen wir uns vor Hass und Mobbing im Netz?


Wie kann man sich gegen Hate Speech im Internet schützen? Warum verbreiten Menschen Hass im Netz? Über diese Fragen diskutierten Schülerinnen und Schüler auf einer Veranstaltung unter dem Motto „Respekt gilt auch im Netz” im BASECAMP von Telefónica mit Renate Künast von Bündnis 90/Die Grünen, Beate Achilles, Expertin von der Plattform LOVE-Storm und Teresa Sündermann von der Amadeu-Antonio-Stiftung. Die Moderation führte Influencer und Blogger Tarik Tesfu, der sich im Netz gegen Rassismus, Homophobie und Sexismus stark macht. Für mehr Infos zur Veranstaltung, hier entlang.
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GEFAHR AUS DEM NETZ
September 2019: Workshop gegen Cybermobbing

Ein Zeichen gegen Cybermobbing und digitale Gewalt setzte Telefónica Deutschland am 18. September im BASECAMP in Berlin. Am Tag des Respekts fanden sich dort rund hundert Schülerinnen und Schüler zum Workshop „Spielregeln für ein digitales Miteinander“ ein.

Mit dem Rat der Expertinnen und Experten im Gepäck erarbeiteten die Teilnehmenden in Gruppenarbeit Strategien zur Soforthilfe und entwickelten einen Leitfaden, um mit Cybermobbing umzugehen. Für die Jugendlichen war der Schlüssel, mehr Aufklärungs- und Präventionsarbeit an Schulen umzusetzen. „Aufklärung in Form von Kampagnen, die an Eltern gerichtet sind, ist gefragt. Sie müssen auch lernen, wie sie in Extremfällen reagieren und wie sie mit ihren Kindern darüber sprechen können“, fasste Sophie Pohle vom Kinderhilfswerk am Ende der Veranstaltung das Ergebnis zusammen.
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Schon gewusst?

Eine GfK-Studie zum Thema „Cybermobbing“ im Auftrag von o2 zeigt:

82 Prozent der Jugendlichen haben online bereits Cybermobbing mitbekommen, davon 21 Prozent sogar wöchentlich.
Rund 57 Prozent der 14-19-Jährigen kennen mindestens einen Menschen, der online gemobbt wurden.
Jeder Dritte der 14-19 Jährigen hat sich im Internet innerhalb der letzten 12 Monate gemobbt gefühlt.

Es gibt auch Unterschiede mit Blick aufs Geschlecht und Alter. In der JIM-Studie 2019 kam heraus:

Mädchen (11 %) waren deutlich häufiger betroffen als Jungen (4­ ­%).
Mit dem Alter steigt der Anteil der Betroffenen.

Interesse an weitere Studienergebnissen? Hier geht’s zu den ausführlichen Ergebnissen:

o2-Studie: Was ist Cybermobbing – und wie viele Menschen sind betroffen?

JIM-Studie 2019: Jugend, Information, Medien