Tipps gegen Cybermobbing - WakeUp Jetzt

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Tipps gegen Cybermobbing

Zu Cybermobbing kommt es oft aus ganz banalen Gründen wie Langeweile oder Spaß. Und manchmal ist es den Mobbern nicht mal bewusst, was sie den Betroffenen mit ihrem Verhalten antun. Auf dieser Seite geben wir dir Tipps, was du tun kannst, um dich selbst gegen Cybermobbing zu schützen. Möchtest du eine anderen Person unterstützen, die online gemobbt wird, wirst du auch hier fündig.

So verhinderst du Cybermobbing

Cybermobbing geschieht oft ohne erkennbaren Grund und vorherige Warnhinweise. Um das Risiko zu verringern, überhaupt ins Visier von Mobbern zu gelangen, haben wir hier ein paar Tipps für dich:

  1. Checke deine Freundesliste regelmäßig.
    Findest du hier Personen, die du nicht kennst oder die du nicht mehr magst (oder von denen du weißt, dass sie dich nicht mögen), dann entferne sie aus der Liste.
  2. Überprüfe deine Privatsphäreeinstellungen.
    Hier kannst du meist genauer festlegen, wer welche Inhalte sehen oder kommentieren darf, und wer nicht.
  3. Überlege dir gut, welche Inhalte du online stellst und damit für alle zugänglich machst.
    Denn auch, wenn sie zunächst nur auf deinem Profil zu sehen sind: Andere User können Texte, Bilder und Videos ganz einfach herunterladen oder screenshoten. Was sie anschließend damit machen, kannst du nicht mehr kontrollieren.
  4. Mach sensible Inhalte wie große Gefühle und Probleme nicht öffentlich.
    Sie gehen nur dich etwas an. Wenn du darüber mit jemandem sprechen willst, dann mach das am besten in der Offline-Welt mit jemandem, dem du vertraust. So kannst du verhindern, dass deine Offenheit von anderen online missbraucht wird.
  5. Prüfe, welche Inhalte von dir online zu finden sind.
    Google dich selbst, mache eine Bildersuche mit einem Foto von dir oder schau über die Suchfunktion von sozialen Netzwerken, ob dein Name in einem anderen Kontext auftaucht. So erfährst du, was über dich im Netz zu finden ist.

Anderen helfen

Hey Lukas! Hast du Tipps, wie man sich verhalten soll, wenn jemand anderes online ausgegrenzt und gemobbt wird?

Die Leute aus dem Umfeld der Betroffenen haben die Macht. Wenn sie nicht wegschauen oder sich gar auf die Seite der Mobber stellen, sondern unterstützen, können sie für die Betroffenen eine große Hilfe sein. Und diese Unterstützung sollten sie am besten auch nach außen hin zeigen.

– Lukas Pohland, Betroffener und aktiv gegen Cybermobbing

Textvorlage, um andere anzusprechen

Mobber ansprechen

Du möchtest dich aktiv für Betroffene einsetzen und Zivilcourage zeigen, aber dir fehlen die Worte, um Mobber direkt anzusprechen? Dann hilft dir diese Vorlage:

Hallo XY,
ich habe mitbekommen, wie du mit XY online umgehst.
Durch dein Verhalten verletzt du sie/ihn und fügst ihr/ihm langfristig Schaden zu. Vielleicht weißt du das nicht: Das, was du hier machst, ist Cybermobbing. Und Cybermobbing ist kein Spaß! Auch du kannst dadurch Schwierigkeiten bekommen, da Beleidigungen oder Drohungen strafbar sind.
Hör also bitte auf, andere online zu mobben. Niemand hat das verdient.
Dein/e XY

Wichtig: Gehe am besten gemeinsam mit anderen gegen die Mobber vor. Denn gemeinsam seid ihr stärker und habt mehr Überzeugungskraft!


Betroffene ansprechen

Du möchtest Betroffenen helfen und deine Unterstützung anbieten, aber weißt nicht, wie du das Thema ansprechen sollst? Dann hilft dir diese Vorlage:

Hallo XY,
ich habe mitbekommen, wie dich XY online behandelt/n. Das, was er/sie macht/machen, ist nicht in Ordnung. Es ist eine Form von Cybermobbing. Mir ist bewusst, dass sowas sehr verletzend sein kann. Deswegen möchte ich dich gerne unterstützen!
Lass uns gemeinsam etwas gegen das Mobbing unternehmen. Wir könnten beispielsweise die Inhalte melden und löschen lassen oder gemeinsam bei Experten Rat holen. Was hältst du davon?
Liebe Grüße, XY