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Safer Internet Day 2026: Jugendliche entwickeln eigenen KI-Kompass

Unter dem Motto „Kopf anlassen“ diskutierten über 1.300 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Expert:innen bei o2 Telefónica über die Rolle künstlicher Intelligenz (KI) in ihrem Leben. Das Ergebnis: Ein klarer Leitfaden für den verantwortungsbewussten Umgang mit der Technologie.





Schüler:innen im Publikum

KI als digitaler Begleiter: Chancen und die „Merkel-Falle“
Im Mittelpunkt des hybriden Workshops stand der KI-Avatar „kAI“. In einer Live-Demonstration mit Moderatorin Anna Albrecht zeigte sich die Ambivalenz der Technik: kAI agierte zwar hilfsbereit und humorvoll, lieferte jedoch auch klassische „Halluzinationen“. So bezeichnete die KI Angela Merkel fälschlicherweise als aktuelle Bundeskanzlerin.
Moderation und Expertinnen auf der Bühne im Gespräch mit KI

Die Risiken: Desinformation und simulierte Nähe
Die Expertinnen Pia Kabitzsch (Psychologin) und Lidia de Reese (Medienpädagogin) warnten vor der manipulativen Kraft von KI.
Perfekte Fakes: Desinformationen nutzen heute KI-generierte Bilder und Sprache, um starke Emotionen wie Angst auszulösen. Der Rat der Profis: Absender prüfen und auf vertrauenswürdige Medienquellen setzen. Einsamkeits-Falle: Journalistin Leah Nlemibe berichtete aus einem Selbstversuch, dass KI zwar als urteilsfreier Zuhörer fungieren, echte menschliche Beziehungen oder professionelle Therapie jedoch niemals ersetzen kann.
Gesprächsrunde mit Gästen auf der Bühne

Forderungen aus der Schulpraxis
Lilli Berthold von der Bundesschülerkonferenz forderte angesichts der weiten Verbreitung von KI-Tools bei Hausaufgaben eine Reform des Bildungssystems: „Wir müssen Schule neu denken: Weg vom Fokus auf klassische Aufsätze, hin zu mehr praktischem Arbeiten.“



Expertinnen machen Selfie

Der KI-Kompass der Jugend
Die Teilnehmenden erarbeiteten drei Kernregeln für ihre Generation:
Kopf anlassen: KI ist ein Werkzeug, kein Ersatz für eigenes Denken. Ergebnisse müssen kritisch geprüft werden. Datenschutz geht vor: Keine sensiblen Daten in Prompts eingeben – die KI vergisst nichts. Mensch vor Maschine: KI darf soziale Bindungen und echte Beziehungen niemals ersetzen.



Schüler mit Moderatorin bei der Aufgabenbesprechung

Prävention auch für Eltern
Bereits am Vorabend informierten Experten bei einem digitalen Elternabend über 500 Teilnehmende über Gefahren wie Cybergrooming. Ziel war es, Eltern konkrete Gesprächsleitfäden und Hilfeanlaufstellen an die Hand zu geben, um Kinder sicher durch die digitale Welt zu begleiten.
Gruppenfoto mit Eltern und Gästen auf der BühneZur Aufzeichnung des Elternabends

Videoaufzeichnung der Veranstaltung für Schüler:innen:

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